Ein neues Kapitel für die „Ghostbusters“: Kinofilme und die kommende Animationsserie
Obwohl die „Ghostbusters“-Reihe in den letzten Jahren einige Herausforderungen hatte, bleibt das Franchise lebendig. Trotz gemischter Kritiken und nur mäßiger finanzieller Erfolge der Filme „Ghostbusters: Afterlife“ und „Ghostbusters: Frozen Empire“, die jeweils rund 200 Millionen Dollar einspielten, scheint Sony weiterhin an das Potenzial der Geisterjäger zu glauben. Insbesondere die Produktionskosten, die bei über 100 Millionen Dollar lagen, und die zusätzlichen Ausgaben für Marketing ließen den erhofften finanziellen Erfolg zwar ausbleiben, doch das hält das Studio nicht davon ab, an neuen Projekten zu arbeiten.
Sony scheint trotz dieser Rückschläge weiterhin an das Potenzial des Franchise zu glauben. Laut Regisseur Gil Kenan, der an „Ghostbusters: Frozen Empire“ beteiligt war, sind bereits Pläne für weitere Filme in Arbeit.
Kenan erklärte in einem Gespräch mit The Direct, dass die kreativen Köpfe hinter den Kulissen die Entwicklung neuer Geschichten sehr ernst nehmen. Er deutete zudem an, dass die Geisterjäger noch nicht am Ende ihrer Reise angekommen sind. „Wir sprechen weiterhin darüber, wie wir die Ghostbusters-Geschichten fortsetzen können. Es wird definitiv mehr geben“, so Kenan.
In diesem Zusammenhang wurde bereits 2022 eine 3D-animierte „Ghostbusters“-Serie angekündigt, für die Netflix nun grünes Licht gegeben hat. Obwohl die genauen Details zur Handlung noch unbekannt sind, wird erwartet, dass sich die Serie an den jüngsten Filmen orientiert. Elliott Kalan, bekannt als Comedian und Comicautor, wird als Autor und Executive Producer mitwirken. Sony Pictures Animation wird die Serie produzieren, wobei Jason Reitman und Gil Kenan von Ghost Corps, Inc. ebenfalls als Executive Producers beteiligt sind. Ein konkreter Veröffentlichungstermin für die Serie steht bislang noch nicht fest
Bildmaterial: Ghostbusters: Frozen Empire, Sony Pictures
