Box Office USA: „Wicked“ und „Gladiator II“ starten erfolgreich
„Wicked“, die Kinoadaption des beliebten Broadway-Musicals, sorgt für einen beeindruckenden Start und steuert mit einem prognostizierten Einspielergebnis von 117 Millionen Dollar auf das drittbeste US-Eröffnungswochenende des Jahres zu – nur übertroffen von „Deadpool & Wolverine“ (211 Millionen Dollar) und „Inside Out 2“ (151 Millionen Dollar). Dank der positiven Resonanz von Kritikern und Publikum wird erwartet, dass „Wicked“ auch in den kommenden Wochen eine starke Leistung an den Kinokassen zeigen wird. Nächstes Jahr soll zudem eine Fortsetzung erscheinen, die die zweite Hälfte des Broadway-Musicals abdeckt.
„Gladiator II“ beeindruckt mit einem soliden Start von 60 Millionen Dollar, was die beste Eröffnung für Regisseur Ridley Scott und die höchste jemals im November für einen R-rated-Film ist. Kritiken sind überwiegend positiv, mit einem „B“-Cinema-Score, und der internationale Umsatz liegt bereits bei 131 Millionen Dollar aus 63 Märkten. Die Produktionskosten von 250 Millionen Dollar machen eine starke Langzeit-Performance notwendig.
Weitere Platzierungen:
- 3. Platz: „Red One“ fällt mit 13 Millionen Dollar in der zweiten Woche auf insgesamt 52 Millionen Dollar in den ersten 10 Tagen. Der Rückgang um 58 % signalisiert Schwierigkeiten, gegen Konkurrenzfilme zu bestehen.
- 4. Platz: „Bonhoeffer. Pastor. Spy. Assassin.“ eröffnet mit 4,4 Millionen Dollar. Die Produktion von Angel Studios erhielt ein „A“-Cinema-Score, trotz durchwachsener Kritiken.
- 5. Platz: „Venom: The Last Dance“ erzielt weitere 4 Millionen Dollar und steht bei 130 Millionen Dollar in Nordamerika. Weltweit hat der Film über 430 Millionen Dollar eingespielt, übertrifft damit seinen Vorgänger international, bleibt jedoch insgesamt hinter dessen Erfolg zurück.
Insgesamt bringen „Wicked“ und „Gladiator II“ frischen Schwung in die US-Kinocharts, nachdem große Hits seit Monaten fehlten.
